DerKulturBlog-Talk

DerKulturBlog-Talk mit Gabrielle Odinis

Hallo Gabrielle, für alle, die dich nicht kennen, stell dich doch bitte kurz vor. 
Ich bin die Gabrielle Odinis, Schauspielerin, Coach für Persönlichkeitsentwicklung und Expertin für Blockaden- und Verhaltensmusterlösungen. Die Seele eines Menschen hat mich schon immer interessiert. Sowohl als Schauspielerin als auch als Coach darf ich mich tiefergehend mit der menschlichen Seele und der Psyche beschäftigen und damit meiner Berufung folgen. 

Kaffee oder Tee? 
Beides. Mal so, mal so. 

Frühaufsteher oder Morgenmuffel? 
Nichts von beidem. Ich stehe gerne später auf, bin aber auch, wenn ich mal früher raus muss, gleich fit und gut drauf.  

Du hast ja schon im Alter von 5 Jahren für dich entschieden „Ich werde Schauspielerin“. 
Gab es später auch noch einen Plan B? 
Nein, einen „Plan“ gab es nicht. Aber der „Beruf B“ kam ganz von alleine, ohne Planung in mein Leben und erfüllt mich seitdem genauso wie mein „Plan A-Beruf“ als Schauspielerin.

Welchen Beruf haben sich deine Eltern für dich gewünscht? 
Da meine Eltern selbst Künstler (Musiker) sind, wurde ich in meinem Berufswunsch der Schauspielerin von Anfang an unterstützt und gefördert.


Gibt es neue Projekte oder auf was dürfen wir uns als nächstes von dir freuen? 
Im Dezember 2022 und Februar 2023 gebe ich einen meiner Lieblingsworkshops „Persönlichkeit und Schauspiel“ in München. Darin beschäftigen wir uns mit verschiedenen Themen unserer Persönlichkeit wie z. B. das Lernen, sich abzugrenzen, in seine Kraft zu kommen oder zu sich zu stehen. Dies üben wir mit Techniken aus dem Schauspiel und der Psychologie.

Nächstes Jahr bin ich wieder in der Rolle Christine bei „Dahoam is Dahoam“ im BR zu sehen, die ich bereits 2007 und 2012 in der Serie spielen durfte. Außerdem schreibe ich aktuell ein Buch über die Möglichkeiten, sich seiner Blockaden und Verhaltensmuster zu entledigen und es ist auch ein Film in Planung, über den es aber noch zu früh wäre zu reden. 
Aktuell werden aber auch immer wieder verschiedene Filme und Serien mit mir wie z. B. „Die Rosenheim Cops“ oder „Nirgendwo in Afrika“ im TV wiederholt. 

„Früher“ gab es um 20:00 Uhr die Nachrichten und dann um 20:15 das Haupt-Abendprogramm. Wenn man sich jetzt so umhört, guckt ja fast keiner mehr TV, sondern „streamt“ nur noch. Hat das „alte TV“ noch eine Zukunft?  
Mein Gefühl und meine Erfahrung sagen mir, dass sich die Leute nicht mehr an die Sendezeiten binden lassen wollen. Sie möchten lieber zu konkreten Zeiten, die sie sich selbst aussuchen, gucken. Und zwar ausschließlich die Sendungen/Filme, die sie bewusst auswählen. Letzteres halte ich auch für sinnvoll. Ich vermute, dass diese „Bewusstheit“ auch in Zukunft das TV-Verhalten dominieren wird. 

Bei welchen Sendungen bleibst du hängen? 
Ich selbst schaue tatsächlich wenig TV. Aber wenn ich einschalte, dann bleibe ich eher bei Wissensendungen hängen. 

Welche Serie streamst du gerade? 
Ich werde schnell nach der nächsten Folge süchtig, so dass ich wirklich viel Zeit haben muss, wenn ich eine Serie anfange. 🙂
In der nahen Vergangenheit habe ich mit größter Freude Serien wie „Unorthodox“, „Babylon Berlin“, „Bad Banks“ oder auch „Damengambit“, „The Crown“ oder „Die Köchin von Castamar“ gestreamt.

Mit welchem Schauspieler/Schauspielerin würdest du gerne mal spielen und warum?
Ich würde gerne mit jedem Schauspieler/jeder Schauspielerin arbeiten, der/die ernsthaft und uneitel ihre Rolle kreiert und der/die kollegial ist. Es gibt nichts Schöneres als mit einem Kollegen oder einer Kollegin gemeinsam in eine Geschichte einzutauchen und zusammen ein „fremdes“ Leben zu „leben“. 

Seit längerer Zeit bist du auch als Coach für Persönlichkeitsentwicklung erfolgreich. 
Was kann man sich darunter vorstellen? 
Zu mir kommen Menschen, die etwas in ihrem Leben zum Besseren verändern möchten. Die alte, hemmende Verhaltens- oder Gedankenmuster ablegen und sich mental positiv ausrichten möchten. 

Es ist aber sehr schwer, einfach seine Gedanken und seine Einstellung zu ändern, wenn man einschlägige Erfahrungen gemacht hat. Meine Aufgabe ist es, den Ursprung des negativen Verhaltens- oder Gedankenmusters zu ergründen, das im Unterbewusstsein verankerte negative Bild zu verändern und dem Klienten dann zu helfen, einen neuen, positiven Glaubenssatz zu kreieren, nach dem sich sein Bewusstsein in Zukunft ausrichten kann. Was viele nicht glauben können ist, dass dies schneller geht als sie denken. Es ist bei mir keine 2-Jahre-Therapie nötig, um diese Verhaltensmuster dauerhaft zu lösen. Man braucht nur die richtigen Techniken dafür. Dann ist das durchaus auch mal in nur einer Sitzung möglich. Ich kann auf 14 verschiedenen Aus- und Fortbildungen zurückgreifen, die ich in den letzten 25 Jahren absolvieren durfte. Da ist für jeden das Richtige dabei. 

#übermich 

Lebensmotto?
Leben ist das, was passiert, während Du eifrig dabei bist andere Pläne zu machen. 

Ergänze folgende Sätze: 
Social Media ist für mich: die Möglichkeit, mit vielen Menschen, die man auf seinem Lebensweg trifft, in Verbindung zu bleiben.
Mein kleiner Beitrag zum Klimaschutz ist: weniger mit dem Auto zu fahren und meine Glasbehälter mitzubringen, wenn ich auswärts Essen bestelle.
Besonders dankbar bin ich: für meinen Mann und meine Freunde. 
Heimat ist da, wo ich herzlich willkommen geheißen werde und sein darf, wie ich bin.

Beschreibe dich in 3 #hashtags 
#einfühlsam #engagiert #liebevoll

Auf was bist du besonders stolz?  
Dass ich erfolgreich zwei Berufe leben darf, die mich erfüllen und auf meine 18-jährige glückliche Ehe, in der ich immer noch in meinen Mann verliebt bin. 

Wie entspannst du am liebsten? 
In meiner Hängematte.

Gibt es etwas, was du dir in letzter Zeit gegönnt hast? 
Ich gönne mir jeden Tag eine Kleinigkeit. Und wenn es ein Espresso mit einer „Mon Chérie-Praline“
nach einem Coaching ist. 

Was schiebst du immer wieder auf? 
Die Steuer und alles, was mit Sortieren oder Kategorisieren zu tun hat. 

Welche Frage wird dir selten oder nie gestellt, die du aber hier gerne mal beantworten möchtest? 
Welche Süßigkeiten ich am liebsten esse ?
Die Antwort ist: „Mon Chérie“ und Schaumküsse. 

Foto: Christèle Breton

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