Stuttgart 17.10.2025 โ Premiere, Stage Palladium Theater Stuttgart
Die ultimative QUEEN-Party โ „We Will Rock You“ in Stuttgart

Das Queen-Musical feiert mit seiner Neuinszenierung im Stage Palladium Theater Stuttgart ein triumphales Comeback.
Ein Comeback mit Wumms
Nach 15 Jahren ist We Will Rock You zurรผck โ und wie! Am 17. Oktober 2025 feierte die Neuinszenierung des legendรคren Queen-Musicals im Stuttgarter Stage Palladium Theater Premiere. Das Haus bebte, als die ersten Akkorde erklangen. Regisseur und Autor Ben Elton hat das Buch รผberarbeitet und die Story in eine noch zeitgemรครere Zukunft verlegt: Eine Welt, in der echte Musik verboten ist.
WE WILL ROCK YOU ist allerdings mehr als ein Musical โ es ist eine „musikalische Revolution„, eine Zeitreise mit 24 der grรถรten QUEEN-Hits, darunter โBohemian Rhapsodyโ, โDonโt Stop Me Nowโ, โSomebody to Loveโ und natรผrlich โWe Will Rock Youโ.
รberraschungsmoment: Sir Brian May rockt Stuttgart persรถnlich
Als das Publikum schon jubelnd im Stehen applaudierte, geschah etwas, was viele an diesem Abend zwar erhofft, womit aber niemand gerechnet hatte: Sir Brian May, Gitarrist der legendรคren Band Queen und musikalischer Schรถpfer des Musicals, trat plรถtzlich selbst auf die Bรผhne um das Finale mit seinem einzigartigen Gitarrensound zu krรถnen!
Der Saal explodierte fรถrmlich vor Begeisterung, als er โ mit 78 Jahren, ganz in seinem ikonischen Look, mit Lockenmรคhne und Gitarre in der Hand โ von unten auf die Bรผhne fuhr und durch den Bodennebel trat. Zusammen mit der Cast spielte er die unverwechselbaren Akkorde von โBohemian Rhapsodyโ. Ein magischer Augenblick, der den Premierenabend endgรผltig unvergesslich machte.

Mit diesem รผberraschenden Auftritt verwandelte sich die Premiere endgรผltig von einer Musicalauffรผhrung in ein echtes Rock-Event mit Gรคnsehautgarantie โ ein Moment, den niemand im Saal so schnell vergessen wird.
Das schreibt DerKultur.blog
„Wir schreiben das Jahr 2025 โ wir sind in der Zukunft der Musik angekommen“, so jedenfalls haben es die Gaga-Girls und Gaga-Boys schon bei der letzten Spielzeit (2008โ2010) prophezeit. Ihre Vision: Instrumente sind verboten, es gibt nur noch Musik in einer Cloud; Musikkassetten und Langspielplatten โ schon alleine das Wort ist ja Oldschool โ gibt es nicht mehr. Oder was ist ein Videorecorder?
Ja, die Prophezeiung ist eingetroffen. Stage Entertainment hatte anscheinend eine Vorahnung ๐
Gott sei Dank hat aber eine Gruppe junger Bohemians รผberlebt, und mit ihnen die E-Gitarre.
Soweit die Geschichte der Show, die ihr weiter unten noch einmal nachlesen kรถnnt.

Autor Ben Elton hat das Stuttgarter Drehbuch vollkommen รผberarbeitet, die Sprache wurde modernisiert – so dass sogar Taylor Swift vorkommt – und die รbersetzungen wurden aktualisiert, wobei die ikonischen Liedtexte von QUEEN weiterhin auf Englisch bleiben. Die Witze sind immer noch etwas flach, sorgen aber trotzdem fรผr einige Lacher.
Der Star des Musicals ist die zeitlose Musik von QUEEN, und diese wird von einer hervorragenden Cast prรคsentiert.

Galileo (Kasper Nilsson) ist in der Rolle voll zu Hause und verleiht den Songs eine jugendliche Frische. Ihm zur Seite steht Scaramouche (Isabel Waltsgott), die ihm immer richtig schรถn Gas gibt. Beide ergรคnzen sich stimmlich perfekt.
Die Stuttgarter:innen kennen Kasper bereits aus Disneys Musical TARZAN โ wo er bis Anfang September als Cover Tarzan und im Ensemble zu sehen war.
Isabel stand zuvor u. a. im Stage Theater des Westens als Eva in KUโDAMM 59 auf der Bรผhne.

In Stuttgart darf natรผrlich Aisata Blackman als Killer Queen nicht fehlen โ die zuletzt als Tina (Turner) brillierte. Teacher, Cover Killer Queen (Miriam Neumaier) ist eine Bereicherung fรผr jede Bรผhne. Meat (Helena Lenn) und Tazer (Nicolas Christahl) rocken so richtig die Bรผhne, aber sowas von!

Eine perfekte Besetzung ist Christian Schรถne als Zuckermusk. Er ist ein Unikat, ein Charakterschauspieler, der in den bรถsen Rollen glรคnzt und sich so richtig auslebt.

Getrieben wird das Ganze von der Band, die mit auf der Bรผhne ist und die wahrscheinlich mit Queen groร geworden ist. Also nicht, dass sie so alt wรคren, aber die machen so richtig schรถn „Krach“ โ das bitte aber positiv bewerten! Das ist Musik, die man nicht nur hรถren, sondern auch spรผren kann.

Gemeinsam mit dem Ensemble, das die hรถchst anspruchsvollen Choreografien von Fabian Aloise mit voller Power auf die Bรผhne brachte, rissen sie das Publikum mit und verdienten sich somit minutenlange Standing Ovations und frenetischen Applaus.
Was aber etwas vernachlรคssigt wurde, ist das Bรผhnenbild. Von Stage ist man eigentlich Groรes gewohnt โ die kleckern da eigentlich nicht, sondern fahren da alles auf, was man so auf einer Bรผhne unterbringen kann.
Das war hier leider nicht der Fall. Das Bรผhnenbild besteht hautsรคchlich aus groรflรคchigen LED Projektionen.

Wer die Musik von QUEEN liebt โ und wer tut das nicht? โ wird dieses Stรผck feiern.
Es reiรt einen von den Stรผhlen, verleitet zum Mitsingen und macht wahnsinnig Spaร. „I Want It All“ โ und genau das bekommt ihr mit dem Stรผck. Aber Vorsicht: Es macht sรผchtig, und es kann sein, dass ihr nach der Show etwas heiser seid vom Mitsingen.

Story
Auch auf der Seite von Stage Entertainment wird die Story ziemlich kurz erzรคhlt ๐
In einer 50 Jahre entfernten Zukunft ist jede Form von Individualitรคt strafbar und die gleichgeschaltete Welt bietet keinen Platz fรผr kรผnstlerischen Ausdruck.
Neben dem Denken ist auch die uniformierte Mode und die computergenerierte Musik seelenlos. Instrumente sind verboten, die Rockmusik lรคngst vergessen โ bis sich ein sympathischer Auรenseiter einer Gruppe junger Bohemians anschlieรt, um gegen das System zu rebellieren.
Fotos Schlussapplaus Premiere






















Musik-Legende Brian May













Fotos Roter Teppich






















Mit dem Team von DerKultur.blog lรคsst man sich bei der Premierenfeier einfach gerne fotografieren.





Tickets
Szenenfotos: (c)JohanPersson
Categories: Stage Palladium Theater

















