Kulturboulevard

Hundswut – Der Film

Waldkirchen, 20.04.2024 – Medienpremiere

Eine düstere Geschichte aus dem Bayerischen Wald mit Starbesetzung.

Das schreibt DerKulturblog

Gedreht im schönsten Bundesland Deutschlands, in Bayern, wirkt der Film anfangs ziemlich entschleunigend. Das liegt sicherlich an den wunderschönen Landschaftsaufnahmen vom Bayerischen Wald von Benjamin Strobel und der musikalischen Untermalung von Konstantin Wecker, der auch im Film als Schauspieler zu sehen ist.

„Hundswut“ spielt in einem kleinen Dorf in Bayern im Jahre 1932, in dem die Welt, trotz erstarkendem Nationalsozialismus, noch in Ordnung ist. Doch diese Ruhe hält nicht lange, die Dorfgemeinschaft wird aufgeschreckt durch zahlreiche mysteriöse Todesfälle. Hier nehmen die Bürger die Dinge noch selbst in die Hand.
Anfangs wird ein tollwütiger – hundswütiger Wolf vermutet, dann fällt der Verdacht auf einen Bürger der Dorfgemeinschaft, den man bisher als seltsamen Einsiedler eh nicht mochte. Die Beschuldigungen von Bürgermeister und Gemeinderat weiten sich zu einer buchstäblichen Hexenjagd aus und der mittelalterliche Hexenhammer wird zu Rate gezogen.


Das dunkle Drama von Daniel Alvarenga wird getragen vom Who-is-Who der bayerischen Filmlandschaft, die alle perfekt in ihre Rollen passen. Christine Neubauer, Christian Tramitz, Konstantin Wecker, Sepp Schauer, Markus Brandl, Max Schmidt, Heio von Stetten…

„Hundswut – Der Film“ ist sehr beeindruckend und sorgt am Schluss für reichlich Gesprächsstoff.  


Die „Hexenjagd“ hat in unserer Zeit durch Social Media eine neue Plattform gefunden und die schweigende Mehrheit hat immer seine Opfer. Solange es einen nicht selber betrifft ist doch alles in Ordnung oder?  

Story

In einem kleinen Dorf in Bayern im Jahre 1932 werden vier Jugendliche ermordet. Um die Dorfbewohner zu beruhigen, wird die Tat zuerst einem tollwütigen Wolf zugeschoben, schließlich wird aber der als Einsiedler verschriene Joseph Köhler gefasst und angeklagt.


Um den Fall nicht nach München melden zu müssen, wo gerade die Nationalsozialisten die Oberhand gewinnen, wird er nach Anleitung des „Hexenhammers“, einer mittelalterlichen Anleitung für Hexenprozesse, angeklagt.


Die Lage eskaliert immer mehr, bis schließlich die Frauen einen letzten verzweifelten Versuch unternehmen, gegen den Wahn, der die eigentlich vernünftigen Dorfbewohner erfasst hat, vorzugehen.

Kino-Weltpremiere im Cineplex Passau

Gleich in mehreren Kinosälen konnten die 600 Gäste „Hundswut“ erleben und mit der fast vollständigen Crew aus Darsteller:innen, Produzenten und Mitwirkenden in Passau die Kino-Weltpremiere feiern.

Nach dem Film versammelten sich noch alle Mitwirkenden vor der Leinwand im Kinosaal und teilten ihre Gedanken zum Film.

Vom Roman zum Kinofilm. Möglich gemacht haben das Autor Daniel Alvarenga mit Produzent Thomas Gottschall, Christine Neubauer in der Doppelfunktion als Darstellerin und Mitproduzentin von ihrem ersten Filmprojekt und Kameramann Benjamin Strobel.

Bei der Premiere gab es auch Gelegenheit sich von den Darsteller:innen Autogramme zu holen und Fotos zu machen.

Und auch die Cast stellte sich gerne für Selfies zusammen.

Die vorbereiteten Fotowände wurden fleißig genutzt, auch von uns.

Premiere und Kino-Tour



Wie alles begann

Besetzung und mehr Informationen „Wie alles begann“ findet ihr hier

Szenenfotos: Hundswut

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