
FrÃŒhaufsteher oder Morgenmuffel?
Irgendwie beides.
Kaffee oder Tee?
Kaffee
Wie sieht die erste Stunde deines Tages aus?
Entweder: Viel zu lange geschlafen, schnell ZÀhneputzen und duschen, keine Zeit fÌrs FrÌhstÌck und losrennen.
Oder: Laaaangsam in den Tag.
Du hast ja eigentlich schon alles gespielt, was auf deutschen BÃŒhnen Rang und Namen hat, angefangen von West Side Story ÃŒber Hair, Titanic, Ghost, … und jetzt als Nino in âDie fabelhaften Welt der Amelieâ. Was macht fÃŒr dich persönlich den Reiz dieses Musicals aus?
TatsÀchlich habe ich bis jetzt immer die Gelegenheit bekommen sehr verschiedene Rollen spielen zu dÃŒrfen und genau das ist auch das, was mich schon immer am Musicalgenre so gereizt hat – Kontraste, musikalisch und schauspielerisch. Bei Amelie ist fÃŒr mich besonders, dass jede Figur auf der BÃŒhne eine Art Hauptrolle ist und auf der Suche nach ihrer eigenen fabelhaften Welt ist. An meiner Rolle NINO mag ich das unperfekte, das filigrane, seine Melancholie und Traurigkeit, aber auch seine Faszination fÃŒr Kunst und das Feuer was wieder in ihm entfacht wird, wenn er auf Amelie trifft. Die Songs die er singt sind poppig und es geht darum die Emotionen zu âversingenâ, statt die Handlung des StÃŒcks voranzutreiben. Das ist anders als in den meisten Musicals die aktuell in Deutschland gespielt werden und deswegen auch besonders interessant.

Der Zuschauer hat ja im MÌnchner WERK7 Theater die Möglichkeit direkt auf der BÌhne zu sitzen, ist das fÌr euch Akteure eine besondere Herausforderung?
Ich liebe das. Die Leute sitzen so nah dran und sehen deswegen alles. Es reicht zu sein. Das ist doch ein tolles GefÃŒhl.

Deine Lieblingsszene / Lieblingssong bei dem StÃŒck?
Wenn der Blitz uns streift (When the booth goes bright) und das Duett Bleib (Stay) gegen Ende des StÃŒcks.
Welche Musik hörst du unterwegs oder auf dem Weg ins Theater?
Im Moment die neusten Alben von Jamie Cullum, Ben Platt und Sara Bareilles. Ich höre viel Singer/Songwriter, Indie und Jazz.
Und ich bin ein Fan von Coldplay.
Wie bist du zum Musical gekommen?
Ich habe eigentlich schon immer gespielt und gesungen. Und dann war ich irgendwann mal beim Musical.
Welchen Beruf haben sich deine Eltern fÃŒr dich vorgestellt?
Einen Anderen.
Gibt es eine Rolle die du noch nicht gespielt hast und unbedingt mal Ìbernehmen möchtest?
Im Musical wÌrde ich tatsÀchlich gerne mal Joe Gilles in Sunset Boulevard spielen oder eines der StÌcke von Stephen Sondheim.
Ist Social Media fÃŒr dich eher Fluch oder Segen?
Eher Fluch – aber ich möchte den Leuten die sich fÃŒr mich und meine Arbeit interessieren auch die Möglichkeit geben, einen Einblick zu bekommen und das tue ich auch gerne. Privates halte ich da gerne aussen vor. Ich hoffe auch, dass die PrÀsenz auf den Social Media KanÀlen und die Anzahl der Follower in Zukunft keine gröÃere Rolle spielt einen Job zu bekommen, als die Arbeit die man macht. Leider ist das teilweise schon der Fall. Wir sind doch mehr als das.
Auf was bist du besonders stolz?
Ich bin stolz darauf, die FÀhigkeit entwickelt zu haben, meinen kÌnstlerischen Weg so zu gehen, wie er sich fÌr mich richtig anfÌhlt.
Wie entspannst du?
Ich gehe ab und zu zum Yoga oder mache MeditationsÃŒbungen. Und ich gönne mir regelmÀÃig Tage an denen ich absolut nichts plane und spontan sein kann – Nichtstutage eben.
Was schiebst du immer wieder gerne auf?
Meine SteuererklÀrung. (Wer tut das nichtâŠ)
Welche PlÀne hast du fÌr die Zukunft?
Ich arbeite gerade an ein paar Projekten die im Moment alle noch nicht spruchreif und konkret sind aber ich hoffe da gibt es bald Neuigkeiten ð
Welche Frage wird dir selten oder nie gestellt, die du aber gerne mal beantworten möchtest?
Keine, fragt doch ruhig ð
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