Veranstaltungstipps

Andreas Begert – Ein bayerisches Oratorium.

Volksmusik trifft Symphonieorchester

Foto: Clara Begert,

Der junge Dorfener Musiker und Komponist Andreas Begert steckt voller Tatendrang. Immer. Die viele freie Zeit seit Corona hat ihn quasi beflügelt, seinen bisher größten Traum zu verwirklichen: die Komposition und Aufführung eines Bayerischen Oratoriums. Also ein großes, geistliches Werk für Orchester, Chor und Solisten. Ein Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne ist es geworden. Am 29. Mai 2022 geht sein Traum als Uraufführung im Münchner Herkulessaal in Erfüllung.

Stilistisch hat sich das Multitalent Begert noch nie festlegen lassen. Er verbindet lieber, vereint scheinbare Gegensätze: bringt mit Elementen der bayerischen Volksmusik eine angenehme Erdung in die manchmal sehr ernste klassische, geistige Musik, lässt gleichzeitig eine epische Weite erklingen, bringt Jazz und Pop spielerisch mit ein. All das macht er aus dem Bauch heraus. Und ja: auch aus dem Herzen. Regeln interessieren ihn dabei weniger.

Seine Inspirationsquelle für den Text ist auch groß: Das Oster-Oratorium von Johann Sebastian Bach. Das hat er ins Oberbayerische überbesetzt, in seine Muttersprache, in diesen weichen, erdigen Dialekt, der so unaufgeregt daherkommt. Und der ihm so sehr am Herzen liegt wie einige der bayerischen Musiktraditionen. Schließlich ist er hier aufgewachsen, auch seine ganze Familie.

„Ich bin ein traditioneller Mensch, der aber gleichzeitig die Herausforderung in der Moderne sucht, der immer etwas Neues machen will, der sich nicht umdreht, sondern nach vorne schaut. Ich lebe Werte und Traditionen, liebe es aber auch, wenn ich meine Vergangenheit mit meiner Zukunft verknüpfen kann“, beschreibt sich Begert selbst.

Tradition und Moderne verschmelzen auch in seinem Oratorium. „Dieses Werk soll meine Heimat Bayern in die Welt hinaustragen, soll junge und ältere Menschen ansprechen und Generationen miteinander in Kontakt kommen lassen.“

Tickets gibt es bei München Ticket

Text und Fotos: https://www.andreasbegert.de

1 reply »

Kommentar verfassen